Aktuelles

11-10-2016-2-naehmaschinen-werden-gesucht

 

 

Aufruf an alle Horgenzeller Mitbürgerinnen

 

Der Helferkreis Asyl Horgenzell benötigt dringend noch Menschen, die bereit sind ehrenamtlich Fahr- u. Begleitdienste für unsere Asylanten zu übernehmen.

In den meisten Fällen handelt es sich um die Begleitung eines Asylanten zu einem Facharzt in Ravensburg. Dazu machen Sie als Begleiter mit dem entsprechenden Facharzt einen Termin aus, der Ihnen am besten passt. Somit sind Sie zeitlich flexibel und können diesen Termin nach Ihrem Tagesablauf/Zeitplan gestalten.

  • Wenn Sie den Termin fixiert haben, geben Sie dem Helferkreis den Termin bekannt, der dann dem Flüchtling weiter gegeben wird.
  • Auf Wunsch kann Sie beim ersten Mal eine Person zur entsprechenden Unterkunft begleiten, falls Sie noch nie dort waren.
  • Sie holen den Asylanten im Horgenzeller Container, Am Tobel 2, oder in den Unterkünften in Wilhelmskirch oder Ringgenweiler ab und begleiten diesen Menschen zum Arzt.
  • Dort werden Sie in das Gespräch über die medizinische Vorgehensweise/ Diagnostik eventuell miteinbezogen, falls es mit der Verständigung zwischen Arzt und Asylant hapert. Manche von unseren Flüchtlingen sprechen zwar schon ganz gut Deutsch, manche außerdem Englisch oder Französisch, dennoch kann es noch Manches geben, das nur auf Deutsch erklärt werden kann. In manchen Fällen wird auch ein anderer Flüchtling mitfahren wollen, um die Verständigung zu erleichtern.
  • Nach dem Arzttermin fahren sie den Flüchtling nach Hause, und geben eventuell die nötigen Informationen an die Sozialarbeiterin Frau Christina Hengstler (LRA) oder den behandelnden Hausarzt weiter.

Wir freuen uns, wenn Sie sich bereit erklären, mit Ihrer Telefonnummer auf einer internen Liste, die als Telefonkette dienen soll, mitzumachen. Diese Telefonkette soll bei eventuellen Notfällen zum Einsatz kommen. Denkbar wäre, das 1-2 Personen die Telefonkette organisieren und für unsere örtlichen Hausärzte im Bedarfsfall (Notfall) als erster Ansprechpartner fungieren könnten und die Begleitung in der Gruppe/Telefonkette organisieren.

Keinesfalls sollen Sie Ihre Bereitschaft zur Hilfe als eine 24h-Bereitschaft verstehen, sondern nur, wenn die Flüchtlinge vom Hausarzt, den sie meist selbständig aufsuchen, an einen Facharzt überwiesen werden.

Weitere Fahrdienste u. Begleitungen suchen wir auch z. B. für Arbeitsamt, Bewerbungs-/Vorstellungsgespräche und evtl. auch mal zur Rechtsberatung.

Der Helferkreis freut sich über jede Person, die helfen möchte. Gerne übernehmen wir auch Ihre Anregungen, Vorschläge oder Ideen wie sich die Gruppe am Besten organisiert. Je mehr Menschen in der Gemeinde Horgenzell sich bereit erklären, Fahrdienste zu übernehmen, desto weniger oft findet ein Einsatz für die/den Einzelne/n statt.

Wenn Sie die Flüchtlinge und uns gerne unterstützen möchten, melden Sie sich bitte bei:

Cornelie Cleß-Langer, email: cornelie_cless@web.de oder

Sylvia Dorner, email: sylvia.dorner@t-online.de

 

Wir freuen uns auf Sie

Helferkreis Asyl Horgenzell den 04.10.2016

 

 

 

Horgenzell, 04.10.2016

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Dringende Verstärkung für die Arbeitsgruppe „Sprachkurse“.

Sich unterhalten und verstanden werden – im fremden Land ist das erst einmal schwierig. Wichtig ist die Möglichkeit zur Verständigung im Alltag, wenn man zum Arzt geht oder zum Amt, wenn man Briefe bekommt, wenn man mit den Nachbarn sprechen möchte und natürlich Freundschaften knüpfen will. Einiges kann man sich auf Englisch erwer-kann-helfen-04-10-2016zählen oder mit Gesten andeuten, da stößt man jedoch an Grenzen …

Ein wichtiger Schlüssel zu Integration, Teilhabe und Qualifikation für die Flüchtlinge ist das Erlernen der deutschen Sprache.

Da aber selbst in den Deutschkurs das Sprachniveaus und vor allem das Lerntempo deutlich auseinander gehen, wäre es hilfreich, wenn sich zu den Unterrichtsterminen für die Anfänger noch ein paar Helfer zur Unterstützung melden könnten.

Der Unterricht wird von den jeweiligen „Lehrkräften“ vorbereitet. Die Helfer hätten lediglich eine unterstützende Funktion um mit 1-3 Personen die nicht so schnell sind, z.B. das Alphabet lernen, Aussprache/Lesen und Schreiben zu üben.

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Wer helfen möchte, die deutsche Sprache zu lehren und mit den Asylbewerbern Deutsch zu üben, ehrenamtlich organisieren möchte um unterstützend tätig zu sein, der wende sich bitte an folgende Kontakte:

Für evtl. Fragen stehen sie gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns über jeden Interessierten und sagen im Voraus herzlichen Dank.

Horgenzell, 04.10.2016

Die  Horgenzeller schaffen das

Großbaustelle Integration von Flüchtlingen: Rührige Helfer, fehlende Jobs und ein Bausparvertrag

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Artikel aus der SÜDWEST PRESSE, 13. August 2016:

Idyll zwischen Obstbäumen und Kirchtürmen:  Horgenzell im Bodenseehinterland. 5500 Einwohner, über 100 Asylbewerber. Ein Helferkreis kümmert sich.

Im alten Fiat kommt er zur Arbeit. Morgens um sieben, Parkplatz der Firma Haller Raumplanung in  Horgenzell-Sattelbach. In Arbeitshosen und Firmenshirt steigt er aus: Wasim Haider, Asylbewerber aus Pakistan. Seit Monatsanfang ist er Parkettleger-Azubi. „ Horgenzell ist richtig Heimat für mich“, sagt der 29-Jährige. „Die Kollegen super, die Arbeit, das Leben hier, richtig cool.“

Deutsch hat Haider sich draufgeschafft in den drei Jahren, die er schon da ist. Er kann die Sprache ziemlich gut. 20 Asylbewerber aus Pakistan und Indien sind 2013 in die Gemeinde nach Oberschwaben gekommen, nach  Horgenzell und Wilhelmskirch. Ein Helferkreis mit 30, 40 Schaffern hat sie im Alltag unterstützt, Deutschstunden organisiert, Jobs gesucht. Nicht nur Haider hat Arbeit gefunden, alle sind irgendwie untergekommen. Semi als Helfer auf einem Bauernhof, Musa in einer Bäckerei, Kahawar ebenfalls… Jobs beim Maler, in der Küchenmontage, als Aushilfe oder Vollzeit, Hauptsache selbstverdientes Geld. Nur bei einem bleibt unklar, wo er gerade schafft. „Sie wollen ja alle arbeiten“, sagt Sylvia Dorner, für die Freien Wähler im Gemeinderat und seit Beginn im Helferkreis.

Wasim Haider ist jetzt der Erste der 20 mit Ausbildungsplatz. Sein Chef Markus Haller gibt ihm die Chance. Er kennt Haider, hat ihn zwei Jahre als Helfer in seinem Betrieb mit 35 Angestellten: „Am Anfang hat er abends die Werkzeugbezeichnungen gelernt, nach neun Monaten hatte er den Führerschein und nach einem Jahr einen Bausparvertrag.“

„Für unsere Firma ist Wasim ein Geschenk“, sagt Haller. Nachwuchs sei im Handwerk schwer zu bekommen. „Heute zählt nur Studium, wer eine Lehre macht, werde schief angesehen. Er sei gläubig, sagt Haller, und er sei überzeugt, „wenn man Menschen eine Chance gibt, kommt es wieder zurück“. Die Ausbildung soll Haiders Chance sein.

Dabei läuft sein Asylverfahren noch. Aus Pakistan sei er geflüchtet, weil er in Lebensgefahr war: Er sei wegen seiner Freundin zwischen muslimische Sunniten und Schiiten geraten. „Das ist wie Evangelische und Katholiken“, sagt er. Allerdings wie vor 400 Jahren: In Pakistan wird der Streit zwischen schiitischer Minderheit und sunnitischer Mehrheit blutig geführt. „Das wäre der Hammer, wenn Wasim wieder gehen müsste“, sagt Haller. Er hofft, dass sein neuer Azubi Asyl bekommt.

Anderen ist nicht mal recht, wenn sich ein Ausländer für sie krumm macht: Seine Raumausstatter-Firma habe Kunden im „Mittel- und Oberklassebereich“, erzählt Haller. Trotzdem gab es Beschwerden, dass er keinen Ausländer mehr schicken soll. „Im Großen und Ganzen sind die Leute aber in Ordnung“, sagt Haller.

Eine Menge Menschen in  Horgenzell und Umgebung ticken richtig: Als vor drei Jahren die Asylbewerber in die Gemeinde kamen, lotste der Helferkreis die Neuankömmlinge durchs neue Leben. „Das hat nicht allen gefallen“, sagt Sylvia Dorner, die bei der Telekom arbeitet. Sie musste sich anhören, dass die Helfer nützliche Idioten seien, die für Bundeskanzlerin Merkel die Arbeit machten. „Aber wichtig ist, dass viele mithelfen. Bis heute.“

5500 Einwohner hat  Horgenzell, Kirche, Gesamtschule, fünf Kindergärten, Kinderkrippe. Ravensburg ist zehn Kilometer weg, nach Friedrichshafen sind es 20 Kilometer. Im Bodenseehinterland ist’s ruhig und ländlich, Postkartenidyll mit Äpfel-, Birnen- und Kirschbäumen überall.

Die jungen Männer aus Pakistan und Indien blieben nicht die einzigen Asylbewerber: Seit Frühjahr kamen fast 100 weitere aus Afghanistan, Gambia, Kamerun, Iran und Irak. Eine Riesenaufgabe für die Helfer. Die Arbeitsbereiche sind aufgeteilt: Begleiten zu Ämtern und Ärzten, Hilfe beim Papierkram, Räder herrichten, damit die Flüchtlinge die Busfahrkarte sparen können, wenn sie nach Ravensburg auf Behörden oder in den Boxverein gehen. Mittwochs ist Begegnung angesagt – Asylcafé im katholischen Pfarrheim, offen für alle.

Renate Boivin kümmert sich um Arbeit, guckt, was die Flüchtlinge können, was die Firmenchefs wollen. Was für die ersten 20 geklappt hat, sei für die vielen Neuankömmlinge schwierig. Landratsamt und Arbeitsamt helfen zwar, Zuschüsse zum Lohn seien möglich und der Papierkrieg zum Beispiel für ein „Praktikum“ zum Testen nicht so wild. „Einfache Jobs sind aber Mangelware.“ Beispiel Erntehelfer: Das machen schon Rumänen und Polen. Oft überschätzten die Flüchtlinge ihre Kenntnisse, oft fehlt es am Deutsch. „Ein Bauhelfer, der das Werkzeug nicht kennt, geht nicht.“

Das Aneignen von Sprache klappt gut, wenn man Lernerfahrung hat, sagt Maria Ammon, eine der Deutschlehrerinnen. Diese fehlt, wenn man nur fünf Jahre Schule hatte. Mehr Unterstützung für die Helfer wünscht sich Ammon, sie als Lehrerlaie sich etwa einen Pädagogikkurs.

Immerhin: Gegen Langeweile hat eine Aktion geholfen, die Sonja Adler vom Helferkreis organisiert hat: Flüchtlinge ernteten Springkraut ab, das sich in der Natur breitmacht und einheimischen Pflanzen verdrängt. Klar, es könnten mehr  Horgenzeller mitmachen, sagt Roswitha Pohnert, Familienbeauftragte der Gemeinde und auch engagiert, „aber es ist eine Menge passiert und es wird viel gemacht.“ Klar auch, dass es Klippen gibt, auch offene Ablehnung. Sonja Adler ist mit einem Flüchtling aus Gambia aufs Rutenfest, das Ereignis in Ravensburg. An einem Festzelt wurden sie abgewiesen: Der Veranstalter wünsche keine Schwarzen im Zelt, so die Security.

Die Helfer müssen auch mal schräge Vorstellungen von Flüchtlingen geraderücken. Ob es stimmt, dass deutsche Frauen mit jedem Mann anbandelten, wurde Sylvia Dorner schon gefragt. Oder: Die Helfer, meinten viele Flüchtlinge würden für ihren Einsatz bezahlt. „Das kommt nicht von irgendwelchen Merkel-Sprüchen, sondern vom Alltag etwa in Afghanistan: Da versorgen zig Hilfsorganisationen aus Europa die Einheimischen mit Unterricht und Medizin“, sagt Dorner. „Das muss man eben erklären, dass wir nicht einfach acht Stunden am Tag Sprachunterricht geben können, sondern, dass wir das unbezahlt machen, in der Freizeit, fast immer zusätzlich zu Beruf und Familie.“

Auch Wasim Haider hilft im Helferkreis mit. Egal, woher die Flüchtlinge kommen, alle müssten Geduld aufbringen, das falle schwer, sagt er. Und sie müssten Deutsch lernen. „Sonst geht gar nichts.“ Ergebnis offen. Tariq, 25, einer der Flüchtlinge, der 2013 nach Wilhelmskirch gekommen ist, soll zurück nach Pakistan. Der Behördenbescheid kam gerade. „Tariq hat immer gearbeitet“, sagt Haider. Er hofft, dass er der Abschiebung entgeht. Auch einer der  Horgenzeller Flüchtlinge aus Afghanistan hat einen Abschiebebescheid erhalten. Andrea Ibele vom Helferkreis war mit ihm beim Anwalt. Den müssen Asylbewerber selber zahlen. Es gehen nur Raten, 50 Euro im Monat.

 

Infokasten:

Ohne Genehmigung läuft nichts

Vorschriften. Ob Aufenthalt oder Arbeit: Ausländer brauchen eine Genehmigung. Anerkannten Asylberechtigten und Flüchtlingen mit Schutzstatus steht die Aufenthaltserlaubnis zu – mit Beschäftigungserlaubnis. Flüchtlinge ohne so einen Aufenthaltstitel dürfen die ersten drei Monate nicht arbeiten. Bis zum 15. Monat dürfen sie mit Erlaubnis der Ausländerbehörde jobben. Die Arbeitsagentur kontrolliert Lohn, Arbeitszeit und auch, ob es andere, bevorrechtigte Bewerber gibt. Die Vorrangprüfung fällt weg, wenn Asylbewerber mehr als 16 Monate im Land sind.  Die Ausländerbehörde muss dem Job aber zustimmen, die Arbeitsagentur die Beschäftigung prüfen.

Praktika sind auch streng geregelt: Das Ausländeramt genehmigt, die Bundesagentur muss einverstanden sein. Arbeitgeber können in bestimmten Fällen Zuschüsse für die Lohnkosten bekommen. aw.

 

Mit freundlicher Genehmigung, Quelle „SÜDWEST PRESSE“ Hr. A. Wiedemann.

 

 

Gastfamilie für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge dringend gesucht!!

Die zum Teil traumatischen Fluchterfahrungen und das Fehlen der eigenen Familie macht das Ankommen in Deutschland für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge besonders schwer. Die Geborgenheit einer Familie kann den Jugendlichen helfen, die Vorstellung von Deutschland mitsamt den Gepflogenheiten des Alltags hier auf behutsame Weise kennenzulernen. Viele von ihnen haben den Wunsch, einen Schulabschluss zu machen und einen Beruf zu erlernen.

Um einigen der Jugendlichen ein solches familiäres Umfeld zu bieten, in dem sie beschützt in der deutschen Kultur ankommen und die Sprache unmittelbar lernen können, werden in Landkreis Ravensburg Familien, Paare, Lebensgemeinschaften mit stabilem sozialen Netz gesucht, die einen jungen Menschen mit Fluchterfahrung aufnehmen möchten.Bild 1

Die Gastfamilie ist somit keine Pflegefamilie im herkömmlichen Sinn, auch besteht nur ein eingeschränkter Erziehungsauftrag. Viel wichtiger sei es, bei der Orientierung in einer fremden Kultur, bei Kontakt mit Ämtern oder bei Arztbesuchen behilflich zu sein und beim Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen.

Die jungen Menschen benötigen einen Platz zum Leben und eine Perspektive für die Zukunft. Viele von ihnen haben den Wunsch, einen Schulabschluss zu machen und einen Beruf zu erlernen. Das Modell der Gastfamilie ist für viele ein guter Ort, um in Deutschland anzukommen und die Kultur kennenzulernen.

Um diesem Personenkreis eine dem Kindeswohl entsprechende Unterkunft anbieten zu können, benötigt das Jugendamt Ravensburg dringend Gastfamilien, die zur Aufnahme der jungen Menschen bereit sind.

Bei Interesse bitte wir vom Helferkreis Asyl Horgenzell sich an folgende Adresse zu wenden:

Amt für Migration und Integration                              Asyl-und Flüchtlingshilfe Horgenzell

Schützenstraße 69                                                          Kornstraße 44

88212 Ravensburg                                                          88263 Horgenzell

Tel.: 0751/85-9810                                                        Tel.: 07504-970124

Fax: 0751/85-779810

E-Mail: mi@landkreis-ravensburg.de                                E-Mail: r.pohnert@horgenzell.de

christina.hengstler@landkreis-ravensburg.de

Jugendhilfe

Eisenbahnstr. 30/1 88212 Ravensburg Tel.: 0751. 366 55 90,

Frau Metzger E-Mail: info@arkade-jumega.de

 

 

Wir, der Helferkreis Asyl Horgenzell, sagen ein

herzliches Danke für die Spende

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Wir, der Helferkreis Asyl Horgenzell, sagen ein herzliches Danke für die Spende, die uns am 3.7.2016 im ökumenischen Gottesdienst während des Sommerfestes 2016, übergeben wurde.

Diese Spende findet ihren Einsatz in der Arbeit mit den Flüchtlingen, wird eingesetzt um gemeinschaftliche Stunden angenehm zu gestalten, somit Freude in den Alltag zu bringen, was wiederum Freude zurück gibt.

Viel Kinder, Jugendliche und Erwachsene spüren beim Spiel und Spaß wie dankbar unsere ausländischen Einwohner für eine kleine Abwechslung sind.

In Namen aller Helferinnen und Helfer, Frau Sylvia Dorner

 

 

 

An alle ehrenamtlichen Helfer im Helferkreis Asyl Horgenzell und Asylbewerber.

Mit einer kleinen Gruppe von ehrenamtlichen Helfern im Helferkreis Asyl Horgenzell hat es 2013 begonnen, sich intensiv und engagiert in Flüchtlingshilfe einzusetzen.

Bei einer Informationsveranstaltung 2015 wurde die Arbeit des Helferkreises und der möglichen Neustrukturierung vorgestellt. Grosses Interesse wurde bei den Bürgern erweckt. Verschiedene Projektgruppen, z.B. Sachspenden, Freizeitgestaltung oder Alltagshilfe wurden gebildet in die sich interessierte Bürger einbringen konnten. In einer selbstverständlichen Art der Nächstenliebe ist man da, engagiert sich ehrenamtlich vor Ort bei der Betreuung, im Sprachunterricht, bei den Fahrdiensten, organisiert Freizeitgestaltung u.v.m. Jeder einzelne Helfer bringt sich ein, um zu helfen, um den neuen Bürgern eine Perspektive zu geben.

Weil viele Helfer im Helferkreis Asyl aktiv oder passiv mitarbeiten, möchten wir uns

am 09. Juni 2016 um 16:00Uhr, an der Unterkunft „Tobel 2“ treffen,

um wenige Stunden mit den Asylbewerbern gemeinsam zu erleben.

Was wird geboten:

  • Helfer und Asylbewerber noch näher kennen lernen,
  • eine gemeinsame leichte Wanderung unternehmen, ca. 1Std.
  • gemeinsames Essen/trinken
  • eine harmonische Gemeinschaft haben,
  • Sorgen und Kummer teilen,
  • viel Freude haben.

 

Wurde Euer Interesse geweckt, dann lasst uns kurz eine Nachricht zukommen über Euer erscheinen!

An: Sylvia Dorner    sylvia.dorner@t-online.de

      Ibele, Andrea+Rupi         ibeles@gmx.net

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Danke für die tolle Hilfe und
Bitte um weiterhin so gute Unterstützung

Seit drei Monaten leben die Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien, Gambia und Kamerun nun bereits in unserer Gemeinde. Vieles gehört schon zum normalen Dorfalltag: Der alltägliche Schulweg zum Sprachunterricht, das jede Woche auf’s Neue herbeigesehnte Café International, die internationale Mischung auf dem Fußballplatz… Damit das gute Miteinander noch besser wird, unterstützt der Helferkreis Asyl an vielen Stellen, wo Not am Mann ist. Da gibt es verschiedene Gruppen, die sich um die allgemeine Betreuung, Fahrdienste, das Café-International u. v. a. kümmern. Wer das denn so ist, der sich in den Gruppen engagiert? Das sind Gemeindemitglieder, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Rentner, Jugendliche, Alleinstehende, Familienväter, Berufstätige, Schüler, Männer und Frauen. Aber eines haben sie gemeinsam: Sie wollen den Flüchtlingen helfen, gut in unserer Gemeinde anzukommen. Sie möchten das auch, haben sich bis jetzt aber noch nicht engagiert? Dann freuen wir uns sehr auf Sie! Auf der Homepage www.helferkreis-horgenzell.de finden Sie Informationen zu den verschiedenen Gruppen.

Gerne schreiben wir aber auch gleich hier, wo die Flüchtlinge sich ganz besonders über Unterstützung freuen:

  • Begleitung bei Arztbesuchen (alltag@helferkreis-horgenzell.de)
  • Begleitperson/Pate von traumatisierten Flüchtlingen
    (einfach zuhören/begleiten, annehmen in Geduld, Motivation aufbauen, Orientierung geben, Sicherheit vermitteln, wohltuende Aktivitäten ausbauen, Energien auf Gegenwart und Zukunft ausrichten) (alltag@helferkreis-horgenzell.de)

Auch Sachspenden helfen den Flüchtlingen sehr:

(spenden@helferkreis-horgenzell.de)

  • Boxhandschuhe (die Flüchtlinge fahren ganz fleißig und regelmäßig zum Boxtraining nach Ravensburg – sehr häufig mit dem Fahrrad)

(spenden@helferkreis-horgenzell.de)

Bitte schreiben Sie uns per E-Mail an die entsprechenden E-Mail-Adressen. Wir freuen uns über jeden Kontakt!

 

Herzlichen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger für die großherzigen Spenden, mit Sie die Flüchtlinge bisher schon so toll unterstützt haben. Den Sachspendenaufrufen sind bereits viele Menschen gefolgt und haben das Lager mit Artikeln bereichert, die den Flüchtlingen sehr zugute kommen. Die Kuchenspenden für das Café International sind jedes Mal eine wahre Freude.

Mit Ihren guten Gaben haben Sie den Flüchtlingen einen guten Start in Horgenzell ermöglicht. Es wäre wunderbar, wenn Sie den Helferkreis Asyl Horgenzell auch in Zukunft so prima unterstützen. Dafür bereits jetzt VIELEN DANK!

 

Landschaftspflege und Integration – Das Springkraut-Projekt im Lkr. Ravensburg

Momentan werden Helfer für ein Projekt gesucht, bei dem mit Hilfe von Flüchtlingen das Springkraut, welches sich rapide im Lkr. Ravensburg ausbreitet, entfernt werden soll. Weitere Informationen finden sie >> hier <<.

 

Servicestelle für anerkannte Flüchtlinge im Jobcenter

Das Jobcenter richtet  eine Servicestelle zur Leistungssachbearbeitung sowie zur Beratung und Vermittlung nach dem SGB II für den Personenkreis der anerkannten Flüchtlinge. Die Servicestelle wird in räumlicher Nähe zum Amt für Migration und Integration im Verwaltungsgebäude der Agentur für Arbeit Ravensburg untergebracht.

Die Servicestelle des Jobcenters wird für alle Flüchtlinge zuständig sein, die eine Aufenthaltserlaubnis bzw. Fiktionsbescheinigung nach dem Stichtag „ 01. Mai 2016“ von der zuständigen Ausländerbehörde erhalten. Damit soll eine effiziente und effektive Integration von Flüchtlingen nach Bleiberecht im Jobcenter realisiert werden.

Die anerkannten Flüchtlinge können künftig direkt nach der Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis bzw. nach dem Ausstellen einer Fiktionsbescheinigung durch die Ausländerbehörde des Landratsamtes oder der Städte Ravensburg und Weingarten einen Antrag auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II in der Servicestelle des Jobcenters stellen.

Die Kontaktdaten der Servicestelle sind:

Jobcenter Landkreis Ravensburg
Servicestelle für anerkannte Flüchtlinge
Anmeldung Raum 237
Schützenstr.69
88212 Ravensburg
Telefon: 0751/85-8311
E-Mail: job-fluechtlinge.rv@landkreis-ravensburg.de
Postanschrift: Postfach 1940, 88189 Ravensburg